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Schulgeschichte

Upgant – Schott:

Seit der Reformationszeit gab es eine Kirchspielschule in Marienhafe, die auch von den Kindern aus Upgant, Schott und Tjüche besucht wurde. Die Marienhafer Kirchenprotokollbücher erwähnen für Upgant-Schott zum ersten Mal einen Lehrer im Jahre 1713. Genannt wird in diesem Zusammenhang ein gewisser Gerd Janssen, der dort als Schulmeister tätig gewesen sein soll.


Höchstwahrscheinlich wird er ein Privatlehrer gewesen sein, denn amtlicherseits war nur der Marienhafer Kantor „alleiniger concessionierter Lehrer des ganzen Kirchspiels.“ Die Einrichtung einer eigenen Schule für Upgant und Schott – die zugleich eine Nebenschule der Marienhafer Hauptschule war – erfolgte im Jahre 1751. Der erste Lehrer war Arend Bernhard Cöster, der von den Einwohnern auch scherzeshalber „das lebendige ABC“ genannt wurde. Das Amt des Nebenschullehrers war seit der Zeit des Arend Bernhard Cöster stets mit dem Organistendienst an der Marienhafer Kirche verbunden.. Diese Regelung wurde bis 1963 beibehalten.

 

Siegelsum:

Das Dorf Siegelsum hat es schon sehr viel früher als Upgant und Schott eine eigene Schule besessen. Aktenbestände aus dem Staatsarchiv in Aurich weisen aus, dass die Siegelsumer Schule bereits im Jahre 1636 Gegenstand des behördlichen Schriftverkehrs gewesen ist. Da es sich dabei aber nicht um die Akten einer Schulgründung handelte, kann davon ausgegangen werden, dass es die Siegelsumer Schule auch schon vor diesem Zeitpunkt gegebenen hat. Ein genaueres Datum lässt sich auf Grund der fehlenden Quellen diesbezüglich aber nicht ermitteln. Schriftliche Dokumente weisen darauf hin, dass es im 17. Jahrhundert zu mehreren Auseinandersetzungen zwischen dem Pastor und dem Schulmeister gekommen ist.

 

Mehr über beide Schulen im pdf-Format lesen:

Schulgeschichte_Upgant-Schott

Schulgeschichte_Siegelsum

 
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